Was kostet eigentlich so ein Unfall?
Vor allem Nerven und Zeit, aber auch ein paar Euro.
Dieser Text soll kein Mitleid erregen, aber darauf aufmerksam machen, dass ein Haustier auch Geld kosten kann, wenn mal was Schlimmes passiert. Ein Haustier ist schliesslich ein Familienmitglied und auch eine grössere Summe, wenn eine günstige Prognose da ist, sollte kein Grund sein, ein Tier einzuschläfern (Deutsche Tierärzte dürfen das gar nicht) oder gar auszusetzen!
Kostenaufstellung für
Kasis Unfall:
1. Allgemeine Untersuchung mit Beratung: Katze 12,50
2. Stationäre Unterbringung pro Tag ohne Futterkosten: Katze: 7,67
3. Venenkatheter einlegen 12,27
4. Braunüle inkl. Mandarin: 3,20
5. Inhaltionsnarkose, Intubationsnarkose 35,79
6. Frakturbehandlung, operativ: Plattenostheosynthese: 153,39
7. Verbrauchmaterial (Schrauben + Platten) 38,00
8. Strahlendiagnostik, erste und zweite Aufnahme 25,56
= + Medis für 7,73
= + 19% MWST + Medikamente 352,37
In dieser Rechnung sind noch nicht die Vor- und Nachbehandlungen enthalten:
Die Vorbehandlung sich auf ca 170 €: Untersuchung, Röntgen, Narkose, Anlegen eines Gipsverbandes.
Ca. 520 €
Eine Nachbehandlung wir folgen: Fäden ziehen, Kontrollröntgen,
Entfernen des Materials unter Narkose, ca. 150 €
Ca
670 €
Und, wo ist das Problem? Haustiere können Geld kosten, müssen aber nicht. Darüber war ich mir im Klaren als unsere erste Katze einzog; es gibt keinen Weg zurück, wenn es dem Tier mal schlecht geht, soll auch der behandelnde Tierarzt für seine Arbeit sein Geld bekommen: Oder gehen sie für nichts arbeiten?